Dienstag, 14. September 2010

Photoshop Kurs - Menüleiste - Datei - Speichern

Zum Speichern einer Datei wählen Sie die Befehlsfolge „Datei -> Speichern“. Wählen Sie einen Speicherort auf Ihrer Festplatte, den Namen der Datei und das Dateiformat.

PSD:
Photoshop-Format, in welchem alle Ebenen und Informationen über die Datei abgespeichert werden. Die Datei kann dann nur mit Photoshop geöffnet und weiterverarbeitet werden.

PDD:
Adobe PhotoDeluxe Format. Die Software wurde bis zum Jahr 2002 von Adobe für den Endkunden angeboten und dann durch Photoshop Elements ersetzt.

BMP:
Das Windows Bitmap-Format ist ein recht einfaches Format, welches das Skalieren von Bildern nicht erlaubt und immer weniger Anwendung findet.

GIF:
Das Graphik-Interchange-Format eignet sich besonders für Graphiken mit wenig Farbtiefe (max. 256 Farben) . Die Dateien benötigen wenig Speicherplatz und kommen daher im Internet sehr oft zum Einsatz. Ferner können mehrere Graphiken übereinander gelegt werden, die dann in einer Sequenz abgespielt werden können. Um Fotos im Internet darzustellen, ist das Format wegen seiner geringen Farbtiefe ungeeignet. Ein großer Vorteil von GIF-Dateien ist es, dass transparente Bereiche definiert werden können. Wegen eines Patentstreites wurde dann die Entwicklung des Dateiformates PNG forciert.

DCM:
Das DICOM-Format findet seine Anwendung vornehmlich in der Medizin. Neben den reinen Graphikinformationen können auch weitere Bildinformationen hinzugefügt werden.

EPS:
Encapsulated PostScript ist ein PostScript-Format, in welchem Graphiken eingebettet werden können. Das Format ist besonders für die Druckvorstufe geeignet, jedoch ist die Dateigröße recht erheblich.

PSB:
Photoshop Big, ist ein neues Format von Photoshop um große Bilder, wie sie in der Fotografie genutzt werden, zu speichern. Das neue Format ermöglicht es nun auch Dateien von mehr als 4GB (Windows) bzw. 2GB (Mac) zu speichern. Für die Bildbearbeitung ist PSB das richtige Format.

JPEG:
Dieses Format erlaubt Graphiken in unterschiedlichen Komprimierungsstufen abzuspeichern. Je höher die Komprimierung, desto schlechter wird die Qualität. Im Profi-Bereich sind JPEG-Dateien selten zu finden, da selbst bei einer Qualitätsstufe von 100% die Qualität von Bildern schlechter wird. Daher nutzen Profis das TIFF- oder PNG-Format, auch wenn diese Dateiformate mehr Speicherplatz benötigen. JPEG-Dateien können nur eine Farbtiefe von 8-Bit nutzen.

RAW:
Dieses Format nennt Adobe selbst als flexibles Dateiformat, welches für den Austausch von Bildern zwischen Anwendungen und Plattformen geeignet ist. Das Format unterstützt RGB, CMYK, Graustufenbilder usw. Ebenen werden nicht unterstützt. Daher ist es zum Austausch geeignet, aber nicht um Dateien zum Weiterbearbeiten zu speichern.

PXR:
Dieses Format ist für High-End Anwendungen gedacht, bei denen Bilder für Animatonen im 3-D Bereich genutzt werden.

PNG:
Dieses Format ersetzt zunehmend das GIF-Format. Es erlaubt eine verlustfreie Bildkompression, wobei es weniger Speicherplatz als das TIFF-Format benötigt. Das PNG-Format findet mehr und mehr seinen Platz im Internet. Zu beachten ist jedoch, dass die Darstellung von PNG-Dateien erst ab dem Internet-Explorer 7 integriert wurde. Das Erstellen von Animationen, wie beim GIF-Format möglich, können im PNG-Format nicht erstellt werden. Das Dateiformat unterstützt den CMYK-Farbraum nicht.

TIFF:
Das Dateiformat unterstützt den CMYK-Farbraum nicht.
Dieses Dateiformat speichert Bilder in hoher und verlustfreier Qualität ab. Die Dateien sind groß und werden im Profi-Bereich eingesetzt. Möchten Sie TIFF-Dateien weitergeben, sollten Sie keine Ebenen mit speichern.

Tipp:
Speichern Sie Dateien, die Sie später weiterbearbeiten möchten im PSB-, PSD- oder TIFF-Format ab. Verwenden Sie die Dateien zum Drucken, nutzen Sie TIFF-Dateien und für das Internet das JPEG-Format.

Wird die Befehlsfolge „Datei -> Speichern“ auf eine schon gespeicherte Datei angewandt, werden die zuvor gewählten Einstellung weiterverwendet.

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